Neues vom Eiskunstlauf

Krönender Saisonabschluss des EVB in Nürnberg

Drei Eiskunstläuferinnen bestehen Ihre Kürklassenprüfungen!

 

Man kann schon sagen, dass drei EVB Eiskunstläuferinnen einen krönender Saisonabschluss letztes Wochenende in Nürnberg geschafft haben. Hier fanden die „verschobenen“ Kürklassenprüfungen statt. Und es war alles andere als leicht. Auf Grund der großen Anmeldezahl war es ein großes „hin- und her“, sodass manche Prüfungen verschoben werden mussten. Und Nürnberg als Austragungsort war auch 

neu. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele Sportler – unter anderem auch EVB – schon kein Eis mehr. Daher haben viele Vereine ihre gemeldeten Läufer zurückgezogen. Da unsere drei Mädels aber hart dafür trainierten, haben sie sich gemeinsam mit ihren Trainerinnen Andrea Sommerfeldt und Eva Maria Fitze entschieden, doch zu starten. Und es hat sich gelohnt. Larissa Agarius bestand die KK8, Helena Agarius und Laila Friedl bestanden beide die KK 7.


EVB Läufer/-innen zu Gast in der Max Aicher Arena in Inzell

Ziemlich zum Ende der Eislaufsaison bereiten sich normalerweise die EVB Eiskunstläufer/-innen auf ihr Schaulaufen vor Publikum vor. Leider hat es auch in diesem Jahr die Covid-19 Lage nicht zugelassen, ein Schaulaufen durchzuführen. Die Hygienevorschriften hierfür waren in Berchtesgaden nicht zu 100% umsetzbar. Der Verein hat sich deshalb in diesem Jahr dazu entschlossen, gemeinsam mit dem DEC Inzell eine Vereinsmeisterschaft zu organisieren. Es sollte eine würdige "Vertretung" des sonst jährlich stattfindenden Schaulaufen sein. Bevor es los ging, legten alle Anwesende eine Schweigeminute für alle Kinder und Eltern im nahen Osten ein, die es im Moment sehr schwer haben und viel Leid erleben müssen. Danach ging es dann los.

Beiden Vereinen ist es an dieser Vereinsmeisterschaft nicht um Platzierungen gegangen. Es ging mehr darum, dass alle Kinder die Möglichkeit haben sich öffentlich zu präsentieren und allen zu zeigen, was sie in der Saison alles erlernt haben. 46 Teilnehmer und deren zahlreiche Begleiter hatten an diesem "Wettkampftag" einen gemeinsamen lustigen Nachmittag.


Abschlusstraining

Am 26. März hat das letzte Training für die Eiskunstläufer/-innen auf dem Eis statt gefunden. Alle Kinder haben diesen Moment des Abschlusstrainings genossen und freuen sich nun über eine kurze Pause, bevor es dann mit dem Trockentraining am Hockeyplatz Mitte Mai wieder los geht. Zur finalen Belohnung haben Marcela Schwaiger und Regina Stähler für die Kids noch eine Pizza organisiert. Alle Helfer, Trainer und der gesamte EVB bedanken sich für diese tolle Saison mit so vielen tollen Eiskunstläufer/-innen. 


Alle guten Dinge sind drei ...

Auch am dritten und letzten Wettkampf der Saison in Rosenheim konnten die EVB Eiskunstläuferinnen auf ihre bisherigen Erfolge anknüpfen. Charlotte Engmann und Anna Hartmann verbuchten sich in ihrer Kategorie Elemente I gleich einen Doppelsieg. Charlotte gewann die Gruppe mit großem Punktestand, eng dahinter landete auch Anna am 2. Platz. Chiara Melzl erzielte in Elemente II den 2. Platz und Nina Roßmann landete direkt hinter ihr auch noch auf dem Treppchen. In Elemente III erkämpfte sich Zoe Roszmann den 3. Platz, eng gefolgt von Eva Stähler auf Platz vier und Emilia Bosch auf Platz fünf. Die beiden Haupttrainerinnen Andrea Sommerfeldt und Eva Maria Fitze, die die Mädels auch vor Ort betreuten, waren mit all ihren Schützlingen mehr als zufrieden.


Souveräner Auftakt der EVB Eiskunstläuferinnen in Ottobrunn – Vier Podestplätze

Nach einer gefühlten Ewigkeit dürfen diese Saison wieder Eiskunstlauf Wettbewerbe stattfinden.Die Aufregung, nach einer monatelangen Wettkampfauszeit, beim 21. Fun Cup in Ottobrunn zu starten, war groß. Wegen der langen Pause war es eine Rekordteilnahme der Läufer aus ganz Bayern.

Um so größer war die Freude, bei so einer starken Konkurrenz, „vorne“ dabei zu sein.

Anna Hartmann war überhaupt das erste mal bei einem Wettbewerb dabei, sie hat ihre Kategorie Hindernisparcour mit einem großen Punkteabstand souverän gewonnen. Auch Eva Stähler siegte in ihrer Kategorie Elemente II. Sehr knapp, nur mit einem 0,04 Punkte Rückstand an Eva, belegte Maresa Streif in der gleichen Kategorie den 2. Platz. Chiara Melzl, die viel kürzer bei uns trainiert, konnte sich den Rang 7 erkämpfen. Auch Nina Roßmann landete in Ihrer Kategorie Elemente I auf einem sehr guten 7. Platz. Helena Agarius musste sich nach der bestandenen Kürklasse 8 mit ihrer Kür in dieser Kategorie messen und erkämpfte sich den 6. Platz. Johanna Hölzl startete mit einer überarbeiteten Kür und sicherte sich den hervorragenden 3. Platz.

Unsere Trainerin Eva Maria Fitze war mit der Leistung aller Mädchen sehr zufrieden.


Erfolgreiche Kürklassen Prüfung

 

Wir gratulieren unserer Eiskunstläuferin Helena Agarius! Sie hat am am 15. Januar 2022 in Oberstdorf an der Kürklassenprüfung 8 teilgenommen und bestanden.

Bild: Trainerin Sarah Rau und Helena Agarius (v.li.n.re.)


Pausenauftritt beim Derby

Ein herzliches Dankeschön an die erste Mannschaft! Wir durften in der ersten Pause des Derby-Spiels am 2. Januar 2022 gegen den DEC Inzell auftreten. Alle Eiskunstlauf-Kids präsentierten zum Thema Westside-Story was sie auf dem Eis alles können. Es hat uns viel Freude bereitet und natürlich gratulieren wir auch der 1ten Mannschaft zum verdienten Derby-Sieg. 


Sommer-Camp on ICE des EVB ist zurück

Endlich – ein spannendes und intensives Sportwochenende ging am Montag, den 23. August 2021 zu Ende. Rund 60 Teilnehmer der Abteilungen Eishockey und Eiskunstlauf durften vier intensive Trainingstage erleben. Die beiden Abteilungen des EVB bereiteten ein abwechslungsreiches Phasentraining unter Einhaltung der strengen Hygieneauflagen vor.

Zwei Abteilungen ein Ziel – den Kindern endlich wieder Spiel und Spaß on- und off- Eis zu ermöglichen.

Die Eishockeyabteilung bot auf- und neben dem Eis abwechslungsreiche Aktivitäten. Sei es Goalie Training, Skills, Powerskating, Trockentraining die Kids waren begeistert bei der Sache.

Die Eiskunstlaufabteilung brachte erneut die Läufer aus mehreren Vereinen zusammen. Jeden Tag wurden drei Stunden Eistraining und Trockentraining mit Athletik angeboten.

Es hat allen viel Spaß gemacht.

Der EVB Vorstand bedankt sich herzlich für das Engagement und die tolle Betreuung bei allen Trainern und Helfern.


Neue Trainingsjacken

Pünktlich zum Start des beliebten Sommercamps „on ice“ in Berchtesgaden konnten sich unsere Läuferinnen über neue Eiskunstlauf-Bekleidung freuen. 

Modisch schick, funktionell warm, sowie bequem und elastisch – so soll es für Eisprinzessinnen auch sein 😊!

Somit steigt die Hoffnung und Vorfreude auf eine neue, aktive Saison.


Abteilung Eiskunstlauf

DANKE an die Special Olympics Deutschland

Die Organisatoren und das Komitee der Special Olympics Deutschland haben sich mit diesem schönen Poster und den nachfolgenden Bildern (Credit: SOD/Sascha Klahn) bei uns Helfern des EV Berchtesgaden bedankt. Es war uns eine große Freude Euch kennenzulernen und Euch aktiv helfen zu dürfen. Auch der gemeinsame Abschluss der Veranstaltung mit dem Schaulauf hat uns sehr viel Freude bereitet.   :-)


EVB Eiskunstlaufkinder verzaubern die Zuschauer in die 80er Jahre

„Greatest Hits der 80er“ war das Motto der diesjährigen Eishow der EVB Kinder. Das abwechslungsreiche und flotte Programm gestalteten die Trainer auf berühmte Hits wie Abba, Michael Jackson, Boney M... Auch dieses Jahr ergänzten die befreundeten Vereine DEC Inzell und SAK Salzburg  mit eigenen Kreationen die kunterbunte Show. 30 Läufer/-innen haben das zahlreiche Publikum mit toller Performance, originellen Kostümen und Bühnenbildern begeistert.

EVB Trainerin Sarah live bei den EM-Eiskunstlauf in Graz

Direkt vor Ort und live bei den EM in Graz dabei, war die Eiskunstlauftrainerin Sarah Rau vom EV Berchtesgaden.

Als Mitglied des Helferteams konnte sie bei allen Wettkämpfen für die deutschen Teilnehmer mitfiebern. Auf dem Foto mit dem Berliner Paul Fentz, der hier das beste internationale Resultat seiner Karriere erzielt hat und am Ende den achten Platz belegte. Damit sicherte er sich das persönliche Ticket für die WM im März und für die DEU einen zweiten Startplatz für die EM 2021. Beachtenswert ist mittlerweile das Niveau der Läufer. Paul baute in seine Kür auf Musik von Elton John vierfach Toeloop und dreifach Axel ein und

konnte dem Druck standhalten. Neuer EM-Meister wurde der Russe Dmitri Alijew mit unglaublichen 272,89 Punkten.


Eis-Show in Inzell

Am 7. Dezember 2019 folgten elf Läufer*innen der Einladung des DEC Inzellund gastierten in der Max-Aicher-Arena bei der diesjährigen Eis-Show. Das Motto "Adventskalender" passte hervorragend zurJahreszeit. Die EVB Kinder begeisterten die Zuschauer mit drei adventlichen Kurzprogrammen.

Riegenführerschulung in Bad Aibling

Zum Auftakt der neuen Saison durften am letzten Septemberwochenende Johanna, Laila und Sara in Bad Aibling gastieren, wo sie erfolgreich an einer Riegenführerschulung teilgenommen haben.

Auf dem Programm standen nicht nur pädagogisch korrekter Umgang mit den Kindern, sondern auch rechtliche Fragen, Erste Hilfe, wie auch Neuerungen für die kommende Saison.


Bericht von Hans-Joachim Bittner im Berchtesgadener Anzeiger am 6. März 2019

Der EVB hat viel Leidenschaft gewonnen

 

Ehemalige Profi-Eiskunstläuferin Eva-Maria Fitze (36) trainiert dreimal die Woche den Nachwuchs in Berchtesgaden

 

Berchtesgaden. „Irgendwie“, sagt Eva-Maria Fitze, „passen der Eiskunstlaufsport und ich gar nicht zusammen“. Und doch war sie in diesem Sport deutsche Spitze und erreichte ihr großes Ziel, die Teilnahme an Olympischen Spielen. 2006 lebte und erlebte sie in Turin vor allem den Ursprungsgedanken unter den fünf Ringen: „Dabeisein ist alles, auf mich traf das zu 100 Prozent zu“, lacht sie im Gespräch mit dem „Berchtesgadener Anzeiger“. Denn sportlich klappte es auf dem Eis nicht so gut wie erhofft. „Aber das macht nichts. Ich habe das alles intensiv genossen und aufgesogen.“ Nach 15 Jahren Leistungssport war nach Olympia endgültig Schluss.

Eva-Maria Fitze lebt in Rosenheim und „besitzt“ seit vergangenen Herbst lokalen Bezug zum Berchtesgadener Land – als Trainerin beim Eislaufverein des Marktes, Abteilung Eiskunstlauf. Als sie Marcela Schwaiger kennenlernte, entstand eine Freundschaft, die beide Stück für Stück vertieften. Bis heute. Und der Berchtesgadenerin, seit rund einem Jahr Abteilungsleiterin der Eiskunstlaufsparte, gelang es, die ehemalige Profisportlerin beim viertägigen Sommercamp des Vereins im August für ihren EVB zu gewinnen. Dort trainiert die 36-Jährige seit dieser Saison dreimal pro Woche den Nachwuchs, 17 Mädchen ab fünf Jahren und Jugendliche bis 18. „Leider haben wir keine Jungs, es wäre schön, wenn sich uns welche anschließen würden“, ist Eva-Maria Fitzes großer Wunsch. „Und wenn sie nicht Eiskunstlauf machen wollen, können sie zum Eishockey gehen, wir haben eine gute Kooperation mit den Puckjägern“. Den Ort am Fuße des Watzmanns sieht die gebürtige Dachauerin als große Herausforderung: „Hier kann ich etwas ganz Neues aufbauen, das wollte ich immer schon mal machen.“

Den Egoismus abschaffen

Sie denkt nicht klein, sie denkt weiter: „Der Eiskunstlauf fristet in Deutschland ein Mauerblümchen-Dasein. Dem möchte ich entgegenwirken, mit neuen Ideen“. Das Problem: „Wir haben es in diesem Sport mit einer egoistischen Gesellschaft zu tun. Schon immer. Hier ist jeder sich selbst am nächsten. Das gefällt mir nicht, weil ich da eigentlich gar nicht hingehöre. Ich sehe mich als Paradiesvogel.“ Zielorientiert blickt Eva-Maria Fitze auf andere Sportarten, beispielsweise zum wenige Meter entfernt beheimateten Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD): „Ich fahre auf dem Weg zur Eishalle oft bei denen vorbei und sehe die Kennzeichen: Tschechien, Polen, Schweiz – die Bobfahrer leben jenen Teamgeist, den ich mir beim Eiskunstlauf wünsche, sogar nationenübergreifend. Bei uns wollen ja nicht mal die einzelnen Vereine etwas miteinander zu tun haben“. Als Personaltrainerin denkt Eva-Maria Fitze sogar an eine Zusammenarbeit mit anderen Verbänden. „Warum nicht, wir können sicher voneinander profitieren“.

Mit fünf oder sechs Jahren kam Eva-Maria Fitze zum Eiskunstlauf: „Meine Mama hat mich Ende der 1980er-Jahre immer wieder mal zur Freieisfläche nach Dachau mitgenommen. Als Kind war ich ein Multitasking-Sporttalent, habe Tennis gespielt, bin Ski gefahren, war im Ballett und beim Tanzen.“ Dann kam ihre Liebe zum Eis, und der Ehrgeiz: „Ich wollte unbedingt die Pirouette lernen und verstand damals nicht, warum mir meine Mama die nicht beibringen konnte. Sie war doch meine Mama, die kann doch alles“, zuckt sie mit den Schultern und lacht heute darüber. Durch einen Zufall lernte sie eine Eislauf-Preisrichterin kennen, die sie nach München brachte. Dort wurde rasch das Talent von Eva-Maria entdeckt, sie wurde gefördert und mit acht Jahren im Bundesleistungsstützpunkt aufgenommen. „Das ging alles rasend schnell“, kann sie es selbst in ihrer Rückschau knapp drei Jahrzehnte später kaum glauben. 

Sieben Jahre später war sie Deutsche Meisterin. „Das ging alles fast ein wenig zu schnell, ich konnte den Erfolg gar nicht richtig greifen und bekam gesundheitliche Probleme“. Trotz zahlreicher Rückschläge setzte sie sich durch und bekam ihr Leben als Profisportlerin im Rampenlicht der Öffentlichkeit – mit den Medien haderte sie oft – in den Griff. Als Höhepunkt folgte Olympia 2006 in Turin, als Paarläuferin mit Rico Rex. Das war ihr größtes Ziel, genauso wollte sie sportlich abtreten: „Danach konnte ich meine Schlittschuhe zufrieden an den Nagel hängen“. Sie brach zunächst mit dem Sport, weil sie viel mitgemacht und weniger Positives in diesem Zusammenhang erlebt hatte. „Es war nicht immer ganz fair“. Im Grunde konnte Eva-Maria Fitze ihr Sportler-Herz aber nicht verleugnen – und fand wieder zum Eiskunstlaufen zurück.

Bei zwei Vereinen gut aufgehoben

„Ich habe mich gefunden, fühle mich jetzt bei zwei Vereinen gut aufgehoben“. Neben dem EV Berchtesgaden gehört Eva-Maria Fitzes Herz dem EHC Klostersee. Dort betreut sie zusammen mit ihrer früheren Trainerin Steffi Ruttkies den Eiskunstlauf-Nachwuchs und einmal pro Woche die Eishockey-Bambini. Die dann doch zeitaufwändigen Fahrten zu den Trainingseinheiten in der Berchtesgadener Eishalle an der Schießstätte machen ihr nichts aus: „Weil mir die Arbeit mit den Kindern einfach so unglaublich viel Freude macht und mich in vielerlei Hinsicht bereichert.“ Beim EVB kann sie etwas bewegen, das reizt sie.

Bei allem Ehrgeiz des Nachwuchses auf dem Eis versucht Eva-Maria Fitze stets, die richtige Mischung aus spielerischen Elementen und der nötigen athletischen Ausbildung zu finden: „Freilich muss mal der Riegel vorgeschoben werden, um sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren zu können. Das Wohlfühlen ist aber genauso wichtig“. Schließlich wollen die für die Trainerin „allesamt großen Talente“ weiterkommen. Sie steht mit den Kindern auf Augenhöhe und ist sich für nichts zu schade. „Der Eisläufer wird jedoch im Trockenen ausgebildet“, sagt sie. Heißt: „Viel Athletik-, Kraft- und Ausdauer-Training, um den Körper fundamental aufzubauen“. Die ausgebildete Personaltrainerin spricht aus Erfahrung. Eine ganze Portion Disziplin ist also für all jene elementar wichtig, die etwas erreichen wollen. Eva-Maria Fitze setzt auf ein dynamisches, individuelles Gruppen-Training, um jedem einzelnen das Erreichen der Ziele zu ermöglichen. Dabei wird sie unter anderem von erfahreneren Läuferinnen wie Sarah Rau oder Katrin Riedelbauch unterstützt, ehemalige Sportlerinnen des Bundesstützpunktes München. „Ich kenne und schätze beide seit Jahren, wir sind ein tolles Team“. Eva-Maria Fitze ist glücklich, dass Vorstandschaft und Trainerteam „eine Sprache sprechen“.

EVB ohne Druck nach oben bringen

Die C-Trainerschein-Inhaberin (Leistungssport) im Eiskunstlauf und im Snowboard (Breitensport) hat Großes vor, will in ihrem Sport viel verändern. „Jedes Jahr ein neues Regelwerk macht das Eiskunstlaufen ein Stückweit kaputt. Ich werde mich für mehr Kontinuität und Transparenz einsetzen“, verspricht sie. In fünf Jahren sieht sie den EVB „ohne auferlegten Druck ganz weit oben“, wenngleich sie sich selbst als Illusionistin bezeichnet. „Ich wär selbst nicht so weit gekommen, hätte ich mir nicht selbst diese Ziele gesteckt“.

Wer weiß, vielleicht schafft es irgendwann eine ihrer Läuferinnen, sich den fantastischen Traum Olympischer Spiele zu erfüllen. Wie sie 2006. Irgendwie, sagt Eva-Maria Fitze und kommt zum Eingang zurück, passe der Eiskunstlauf dann doch zu ihr. Obwohl sie sehr gern professionelle Skifahrerin oder Snowboarderin geworden wäre. Sie war einfach ein sportliches Universal-Talent und das möchte sie, zusammen mit ihrer so umfangreichen Erfahrung als ehemalige Profisportlerin, nun weitergeben. Sie hat selbst bewiesen, wie schnell es gehen kann: Sieben Jahre benötigte sie, um Deutsche Meisterin zu werden. 

 

Bild: Marcela Schwaiger, Eiskunstlauf-Abteilungsleiterin beim EV Berchtesgaden, konnte die ehemalige Profi-Sportlerin Eva-Maria Fitze (links) als Trainerin für den Verein gewinnen. Foto Hans-Joachim Bittner.

 


Weblinks Eiskunstlauf

Bayerischer Eissportverband: http://www.bev-eissport.de/Eiskunstlauf_eiskunstlauf_31_kkmenue.html

Deutsche Eislaufunion: http://www.eislauf-union.de/